Aus der Presse über Duroc und Iberico:

…“Das unbestritten beste Schweinefleisch kommt im Moment aus Spanien: von der Ur-Rasse Duroc und vor allem von den ganzjährig die wilden Eichelwälder der Extremadura durchstreifenden Iberico-Schweinen, die wegen ihrer schwarzen Pfoten auch „Pata Negra“ genannt werden…“

Iberico

Das Iberische Schwein (Span.: Cerdo Ibérico) ist eine besonders in den spanischen Regionen Andalusien und Aragón sowie im portugiesischen Alentejo heimische, halbwilde Schweinerasse. Die Tiere sind kleiner und wendiger als die normaler Hausschweinrassen.

 Manche Familienbetriebe halten ihre eigenen Schweine auf einem Luxus von mehr als drei Hektar Weideauslauf pro Tier. Auf riesigen mit Stein- und Korkeichen bestandenen „Dehesas“ fressen sich die Tiere langsam fett. Da kaum zugefüttert wird, müssen sie sich ihre Nahrung selbst suchen und laufen ständig umher, um feine Kräuter sowie die leckeren Eicheln zu finden und zu verzehren. Fleisch vom Ibérico-Schwein gilt als das geschmackvollste Schweinefleisch überhaupt. Fleisch von Ibérico-Schweinen hat einen besonders intensiven Geschmack und ist mit dem unserer Hausschweine nicht zu vergleichen. Die wegen ihrer schwarzen Hufe auch Pata Negra genannten Tiere können intramuskuläres Fett bilden, das für die starke Marmorierung durch feine Fettäderchen sorgt. Das verleiht dem Fleisch nicht nur seinen feinen und nussigen Geschmack, es macht es auch besonders saftig und zart und hat einen hohen Anteil an gesunden Omega-3-Fettsäuren, wie man es sonst nur von ausgewählten Fischarten kennt.

Rote Schweine erobern die Welt

Die Qualität des Duroc Schweinefleischs wurde im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts im Nordosten der USA weiter entwickelt.

Die Rasse verbreitete sich aufgrund ihrer überragenden Eigenschaften in der Zucht und vor allem der Fleischqualität über das ganze Land. Noch heute macht sie einen großen Anteil des US-Schweinebestandes aus. Von den USA verbreitete sich das Duroc Schwein über weite Teile der Welt, weil sein saftiges, und leicht marmoriertes Fleisch überall als exklusives Gourmetfleisch geliebt wird. Seit Mitte der 1980er Jahre findet diese typische Mutterrasse auch bei deutschen Züchtern mehr und mehr Freunde – allerdings nicht zur Massenhaltung, es wird hierzulande uns eher zur Muskelfleischanteils-Erhöhung bei zu fetten Rassen eingekreuzt. ALBERS konnte besonders gut gezüchtete Herden im Norden Spaniens ausfindig machen und importiert nun beliebte Teile wie Nacken, Carree, Filet, Bauch und Rücken für seine Kunden.

Freilandhaltung

Wie alle Haustierrassen wurden auch Schweine in der Vergangenheit im Freiland gehalten. Bei der Suche nach geeigneter Nahrung legten die Schweineherden z.T. beachtliche Strecken zurück - Tagesmärsche bis zu 35 km waren keine Ausnahme. Mit Abschaffung der Waldweide und Auflösung der Allmende wurde im 19. Jahrhundert dieser Landnutzungsform in Mitteleuropa sukzessive die Existenzgrundlage entzogen. Heute ist die Schweinehutung aus Mitteleuropa fast völlig verschwunden und die Schweinekoppel nur noch selten anzutreffen. In jüngerer Zeit ist ein neuer Trend bei der Schweinehaltung zu verzeichnen. Aufgrund zahlreicher Skandale bei der Massentierhaltung, bewussterem Verbraucherverhalten und zunehmend ungünstiger werdender wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sieht eine steigende Zahl von Landwirten eine Chance in der Freilandhaltung von Schweinen.

Über Black Angus Rind aus Nebraska

Auf den unendlichen Steppen und Weiden im US-Bundesstaat Nebraska leben die Rinderherden in für europäische Verhältnisse unvorstellbarer Freiheit und liefern perfektes Fleisch für die amerikanische Steakkultur. Die Rinder verbringen ihre ersten acht Lebensmonate freilaufend auf den Weiden Nebraskas und South Dakotas. Danach siedeln sie  in Freigehege um, in denen sie 150 bis 200 Tage mit Maismischfutter gefüttert werden. Dem Mais verdankt das Fleisch des Nebraska Beef seine ausgeprägte Marmorierung und seinen tiefen, harmonischen Geschmack.

Die Qualitätsstufen amerikanischer Steaks werden vom US-Landwirtschaftsministerium (USDA) festgelegt. Von diesen sieben USDA-Grades kommen nur die drei besten für Steaks in Frage:

PRIME GRADE: größtmögliche Zartheit, Saftigkeit und bester Geschmack durch ausgeprägte Marmorierung. Nur zwei Prozent­ der Gesamtproduktion von amerikanischem Rindfleisch erhält diese Auszeichnung.

CHOICE GRADE: hervorragende Qualität und Marmorierung, die etwas geringer ist als die der Prime-Stufe.

SELECT GRADE: eine gute Durchschnittsqualität, die eine nicht so hohe Marmorierung besitzt wie die beiden ersten Stufen.

Über Black Angus von Jack’s Creek Farm aus Australien

Black Angus Rinder liefern Fleisch mit hervorragendem Eigengeschmack. Vor allem, wenn sie so frei und natürlich leben wie auf der Jack’s Creek Farm. Die australische Züchterfamilie Warmoll leitet das Familienunternehmen in den Weiten von New South Wales schon in der dritten Generation. Die Rinder wachsen in dem angenehm gemäßigten Klima in kombinierter Weide- und Getreideaufzucht frei von jeglicher Chemie oder künstlicher Futterzusätze auf und entwickeln dabei ein sensationell marmoriertes, wohlschmeckendes Spitzenfleisch.